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Erstellt mühelos multibootfähige USB-Sticks mit verschiedenen Betriebssystemen und nützlichen Wartungswerkzeugen

Erstellt mühelos multibootfähige USB-Sticks mit verschiedenen Betriebssystemen und nützlichen Wartungswerkzeugen

Bewertung (247 Stimmen)

Programm-Lizenz Kostenlos

Hersteller Pendrivelinux

Version 1.0.4.0

Läuft unter Windows

Bewertung

(247 Stimmen)

Hersteller

Pendrivelinux

Läuft unter

Windows

Programm-Lizenz

Kostenlos

Version

1.0.4.0

Vorteile

  • Erstellt Multiboot-USB-Sticks mit Startmenü für mehrere ISOs
  • Unterstützt neben Linux auch Windows-Installer sowie Rettungs-, Diagnose- und Antivirus-Tools
  • YUMI exFAT unterstützt ISO-Dateien über 4 GB und ist für BIOS und UEFI ausgelegt
  • Persistenz ist je nach Distribution möglich (bei exFAT bis zu 40 GB)

Nachteile

  • Legacy und YUMI UEFI sind archiviert und werden nicht mehr aktiv gepflegt
  • Je nach Variante gibt es Einschränkungen bei UEFI-Unterstützung, Dateisystemen und ISO-Größen
  • YUMI exFAT ist nicht abwärtskompatibel zu älteren Varianten, ein Neustart mit frischer Formatierung wird beschrieben
  • Beim Vorbereiten des Datenträgers wird die Partitionierung angepasst, vorhandene Partitionen werden dabei entfernt

YUMI ist ein kostenloses Windows-Tool, mit dem sich ein multibootfähiger USB-Stick aus mehreren ISO-Dateien zusammenstellen lässt. Statt für jedes System oder Wartungsmedium einen eigenen Datenträger zu pflegen, bündelt YUMI Betriebssysteme und Werkzeuge in einem Startmenü auf einem einzigen Stick.

Gedacht ist YUMI für alle, die regelmäßig zwischen Windows-Installern, Live-Linux und typischen Rettungs- und Diagnose-Tools wechseln, zum Beispiel für Support, Administration oder Testumgebungen.

Ein USB-Stick als Werkzeugkoffer

Der größte Pluspunkt ist das Grundprinzip: YUMI sammelt mehrere bootfähige Images auf einem Datenträger und präsentiert sie beim Start in einem Auswahlmenü. So lassen sich unterschiedliche Umgebungen nacheinander nutzen, ohne den Stick ständig neu zu bespielen.

Dabei achtet YUMI auf eine aufgeräumte Ablage: ISO-Dateien landen in eigenen Ordnern, und das Bootmenü wird entsprechend ergänzt. Das wirkt im Alltag deutlich strukturierter als ein „Alles-in-einem“-Stick ohne klare Ordnung.

Welche YUMI-Variante passt, und warum exFAT meist die richtige ist

YUMI existiert in unterschiedlichen Varianten, die sich vor allem bei Firmware-Unterstützung und Dateisystemen unterscheiden. Die Legacy-Variante richtet sich an BIOS-Systeme, unterstützt FAT32 oder NTFS, bietet aber kein UEFI-Boot und stößt bei FAT32 an die bekannte Grenze für große ISO-Dateien. Außerdem ist diese Ausgabe archiviert und wird nicht mehr aktiv weiterentwickelt.

Auch YUMI UEFI ist laut Anbieter archiviert, setzt auf GRUB2 für BIOS- und UEFI-Start, verlangt ein FAT32-formatiertes Laufwerk (inklusive mitgeliefertem Hilfswerkzeug zum FAT32-Formatieren großer Datenträger), unterstützt jedoch keine ISO-Dateien über 4 GB.

Am rundesten wirkt aktuell YUMI exFAT: Es ist für Windows gedacht, zielt auf BIOS- und UEFI-Kompatibilität und kann dank exFAT auch mit ISO-Dateien umgehen, die größer als 4 GB sind. YUMI richtet dafür einen FAT32-Bootbereich plus exFAT-Speicherbereich ein und integriert bei Bedarf den Ventoy-Bootloader.

Stärken im Wartungsalltag: von Installern bis Rettungssystemen

YUMI ist nicht auf Linux beschränkt. In den unterstützten Kategorien finden sich neben Live-Distributionen auch Windows-Installer sowie typische Wartungsbereiche wie Antivirus-Rettungsmedien, System-Recovery, Diagnose und Cloning/Backup. Das macht den Stick zu einem flexiblen Begleiter für Reparatur- und Wiederherstellungsaufgaben.

Persistenz und „unlisted“ ISOs: mehr Freiheit, aber mit Grenzen

Praktisch ist die Persistenz, sofern die jeweilige Live-Distribution sie unterstützt: Bei YUMI exFAT ist das Speichern von Daten in Live-Linux-Systemen bis zu 40 GB vorgesehen. In der Legacy-Variante wird Persistenz für Ubuntu-basierte ISOs über das casper-rw-Verfahren beschrieben, mit dem Hinweis, dass es auf NTFS-formatierten Sticks nicht zuverlässig funktionieren kann.

Wenn ein Image nicht in der Auswahlliste auftaucht, bietet YUMI je nach Variante auch Wege, nicht gelistete ISOs zu testen, unter anderem über Drag-and-drop-Ansätze, bei denen Einträge automatisch im Bootmenü ergänzt werden. Das erweitert den Spielraum, ersetzt aber keine garantierte Kompatibilität.

Fazit

YUMI ist eine überzeugende Lösung, wenn ein USB-Stick mehrere Systeme und Wartungsumgebungen bündeln soll. Besonders die exFAT-Variante trifft die heutigen Anforderungen gut, weil sie große Images adressiert und sowohl BIOS als auch UEFI im Blick hat. Wer noch Legacy oder die ältere UEFI-Ausgabe nutzt, sollte die archivierten Stände und die jeweiligen Einschränkungen bei Dateisystemen und ISO-Größen einplanen.

Vorteile

  • Erstellt Multiboot-USB-Sticks mit Startmenü für mehrere ISOs
  • Unterstützt neben Linux auch Windows-Installer sowie Rettungs-, Diagnose- und Antivirus-Tools
  • YUMI exFAT unterstützt ISO-Dateien über 4 GB und ist für BIOS und UEFI ausgelegt
  • Persistenz ist je nach Distribution möglich (bei exFAT bis zu 40 GB)

Nachteile

  • Legacy und YUMI UEFI sind archiviert und werden nicht mehr aktiv gepflegt
  • Je nach Variante gibt es Einschränkungen bei UEFI-Unterstützung, Dateisystemen und ISO-Größen
  • YUMI exFAT ist nicht abwärtskompatibel zu älteren Varianten, ein Neustart mit frischer Formatierung wird beschrieben
  • Beim Vorbereiten des Datenträgers wird die Partitionierung angepasst, vorhandene Partitionen werden dabei entfernt